Wohnen im Ruhrgebiet – da haben viele eine vorgefertigte Meinung, denken an Arbeitersiedlung und Gelsenkirchener Barock. Kaum etwas ist so sprechend und bedarf weniger Erläuterung als der eigene Privatraum wenn es darum geht „sich ein Bild zu machen". Wie Künstler sich dem Phänomen Wohnen nähern, zeigt nun erstmals diese umfassende Ausstellung. Ob historische Wohnsituation, Fotografie, Malerei, neue Medien oder Objekt, in allen Kategorien wird der geheime Blick durchs Schlüsselloch gewagt. Und dabei kommt nicht nur der Voyeur auf seine Kosten.
Die Besucher sind eingeladen die Ausstellung interaktiv mitzugestalten. Exponate, ob Objekte oder Fotografien, können in der LUDWIGGALERIE vorbeigebracht werden und veranschaulichen schließlich in einer Art von work in progress die Charakterisierung des eigenen Umfelds.
Mitmachaktion
Mein liebstes Stück!
Die LUDWIGGALERIE sucht Lieblingsstücke aus den Wohnzimmern des Ruhrgebiets
In der Ausstellung "AT HOME – Der Blick durchs Schlüsselloch" will die LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen neben künstlerischen Positionen auch Möbel, Kuriositäten und Sammlerstücke von Privatleuten zeigen. Bewohner des Ruhrgebiets sind daher aufgerufen, sich mit ihren "Schätzchen" zu bewerben – egal, ob diese aus Wohnzimmer, Bad oder Abstellkammer stammen.
Die Schau "AT HOME" läuft vom 13. Mai bis 16. September 2012. Sie zeigt, wie Künstler sich dem Phänomen Wohnen nähern. Bearbeitet wird das Thema in Fotografie, Malerei, neuen Medien und Objekten.
Die Besucher sollen die Ausstellung durch ihre Exponate interaktiv mitgestalten – in einer Art von work in progress. Bewerbungen können von Januar bis Ende August eingesendet werden. Alle Anfragen werden von der LUDWIGGALERIE gesichtet.
Ansprechpartnerinnen:
Helene Seydel
0208 / 4124912, helene.seydel@oberhausen.de
Nina Dunkmann, Kuratorin der Ausstellung
0208 / 4124918, nina.dunkmann@oberhausen.de
BewerbungsformularMeinliebstesStck.doc
1962, sechs Wochen bevor Marilyn Monroe tot in ihrem Haus in Brentwood, Los Angeles, aufgefunden wurde, traf sie sich zu einem Sitting mit dem Fotografen Bert Stern, das eines ihrer letzten sein sollte. Sterns Fotos stellen Marilyn in eindringlicher Dichte und zum Teil großer Intimität vor. Mit und ohne Accessoires, eher als Diva oder als verspielte mädchenhafte Frau sieht Sterns Kamera die verschiedenen Fassetten vom Filmstar bis zu Norma Jean Baker. Das letzte Foto dieses Shootings, von Sterns Assistenten Leif-Eric Nygård, vervollständigt dieses Last Sitting.
Die legendäre Fotoreihe wird ergänzt durch Milton H. Greenes Blick auf die Monroe und Tom Kelleys frühe Reihe, aus der ein Foto als Centerfold in der ersten Playboy-Ausgabe Weltruhm erlangte.
Mehr als 250 MalschülerInnen von 4 – 23 Jahre zeichnen, malen, drucken, fotografieren, fädeln und formen vielfarbige Ideen für die große Jubiläumsschau „…Spinnerei“.
„Die spinnen ja…“ – es gibt rote, blaue, bunte Spinnen, Netze und Netzwerke, eine Bungee-Jumping-Spinne, Spinner, Spiderman und Spinnereien: Legosteine wachsen an Bäumen, die Sonne trinkt kaltes Wolkenwasser,…
Die Ausstellung in Panoramagalerie und Kabinett im kleinen Schloss zeigt Phantasie und Fantasy, Natur und Kultur in unterschiedlichen künstlerischen Arbeitstechniken - Papierarbeiten, Objekte, Gewebtes, Verdrehtes, Gesponnenes, - Spinnereien – eben.
Wie bereits im Kulturhauptsstadtjahr RUHR.2010 beteiligen sich auch Kinder und Jugendliche aus der türkischen Partnerstadt Mersin.
Kleine und große „Spinner“ sind herzlich eingeladen zum Mitmachen im Kinder-Atelier!
Das umfangreiche Programm am Wochenende bietet Workshops, ein Ferien-Atelier, Mitmachmusik, Kinderlesungen, Soundwalks, Spinnen an Spinnrädern und Handspindeln, und eine Pop-Shop-Party als Finissage.