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Die Gedenkhalle Schloss Oberhausen befindet sich im südlichen Seitenflügel des Kleinen Schlosses. Sie wurde am 2. September 1962, im Jahr des 100-jährigen Bestehens der Gemeinde Oberhausen, eröffnet. Die Verantwortung für den von Deutschen und im deutschen Namen begangenen Holocaust sollte nicht in Vergessenheit geraten, daher war sich die Stadt Oberhausen der Verpflichtung bewusst, dass sich dieser verheerende Zivilisationsbruch, den der Holocaust darstellt, nicht wiederholen dürfe. Dazu kam der Wunsch nach Versöhnung mit den Menschen, die unter dem Naziregime gelitten hatten. Der Forderung des Stadt-rates, dass sich die städtische Gedenkhalle im historischen, geografischen und kulturellen Mittelpunkt der Stadt befinden solle, wurde mit der Einrichtung der Gedenkhalle im Schloss Oberhausen entsprochen.

Seit Dezember 2010 ist in der umgebauten Gedenkhalle die neue Dauerausstellung zu besichtigen. Themenschwerpunkte sind die Stadtgeschichte 1933 bis 1945, Zwangsarbeit für das Deutsche Reich 1939 bis 1945 und das Gedenken und Erinnern in Oberhausen seit 1945.



Leitung
Clemens Heinrichs
Informationszentrum Gedenkhalle und Bunkermuseum Oberhausen
Am Kaisergarten 52
46049 Oberhausen

Tel 0208 6070531 11
Fax 0208 6070531 20

Die museumspädagogischen Angebote finden Sie unter:


gedenkhalle-bunkermuseum@oberhausen.de www.oberhausen.de/gedenkhalle_kultur

Informationen zu weiteren Gedenkstätten:

www.ns-gedenkstaetten.de/nrw/oberhausen
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