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Anlässlich der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 haben sich unter dem Titel RuhrKunstMuseen (RKM) zwanzig Kunstmuseen der Metropole Ruhr von Unna bis Duisburg erstmals zusammengeschlossen.

Die RuhrKunstMuseen stehen für eine einzigartige Museumslandschaft für die Kunst vom 19. Jahrhundert über die Moderne bis zur Gegenwart mit nationaler und internationaler Ausstrahlung. Sie bilden weltweit die dichteste Landschaft von Museen moderner Kunst.
Ziel des Zusammenschlusses ist es, die vorhandenen Sammlungen gebündelt zu präsentieren, die Bildung und Vermittlung zu stärken, sowie ein Ausstellungsprogramm zu entwickeln, dass mit den Mitteln der Kunst die Zukunft des drittgrößten europäischen Ballungsraumes reflektiert.

Die RuhrKunstMuseen treten erstmals im Kulturhauptstadtjahr RUHR.2010 gemeinsam auf. Seit der erfolgreichen Bewerbung für die Kulturhauptstadt Europas im Jahr 2007 haben die RKM eine intensive Zusammenarbeit entwickelt. Die Bereiche Bildung und Vermittlung mit dem Projekt Collection Tours, die Ausstellungskooperation Mapping the Region mit 14 Projekten, Sammlungspräsentationen sowie Öffentlichkeitsarbeit/Marketing wurden zu zentralen gemeinsamen Aufgabenfeldern.


Collection Tours
Das Vermittlungsprojekt Collection Tours bietet den Bewohnern und Gästen des Ruhrgebiets im Kulturhauptstadtjahr die Möglichkeit einer intensiven Auseinandersetzung mit den Sammlungen und Sonderausstellungen der 20 RuhrKunstMuseen. Erstmals in der Geschichte der Region erarbeiten und erproben die beteiligten Häuser gemeinsam neue Wege der Kunstvermittlung.
Die Angebote Zweimal Kunst und zurück, Tour Ost/West und Reisegespräche richten sich an Schulklassen sowie Erwachsene und zielen darauf, den Gedanken der inhaltlichen und strukturellen Vernetzung der RuhrKunstMuseen unmittelbar erfahrbar zu machen. Dabei kommen zeitgemäße Methoden der Kunstvermittlung zum Einsatz, die den Besucher einbeziehen und den Museumsbesuch zu einem besonderen Erlebnis machen.


Mapping the Region
Das gemeinsame Ausstellungsprojekt von 20 RuhrKunstMuseen steht unter dem Thema "Mapping the Region". Dabei ist "Mapping" sowohl als Thema wie als künstlerische Methode zu verstehen. Der Begriff "Mapping" (deutsch, veraltet: Mappierung) bezeichnete die kartografische Herangehensweise an ein Untersuchungsfeld. "Mapping" bedeutet heute, die Netzwerke eines Raumes zu erfassen. In diesem Sinne kann es als Instrument zum "Lesen" von Landschaften und Orten verstanden werden.
In der kuratorischen Verantwortung der beteiligten Häuser werden jeweils einzelne Aspekte von Mapping behandelt und innerhalb des Netzwerkes der beteiligen Museen abgestimmt. Die Ausstellungen und Veranstaltungen verknüpfen sich zu einem ganzheitlichen wie auch vielfältigen Bild. Zusammen ergeben sie das facettenreiche Mosaik einer Region im Wandel.


Beteiligt sind folgende Museen:


Kunstmuseum Bochum Situation Kunst, Bochum Josef Albers Museum Quadrat, Bottrop Museum Ostwall, Dortmund MKM Museum Küppersmühle, Duisburg Museum DKM | Stiftung DKM, Duisburg Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum, Duisburg Museum Folkwang, Essen Kunstmuseum Gelsenkirchen Emil Schumacher Museum, Hagen Osthaus Museum Hagen Gustav-Lübcke-Museum, Hamm Emschertal-Museum, Herne Flottmann Hallen, Herne Skulpturenmuseum Glaskasten, Marl Kunstmuseum in der Alten Post, Mülheim Ludwig Galerie Schloss Oberhausen Kunsthalle Recklinghausen Zentrum für Internationale Lichtkunst, Unna Märkisches Museum, Witten
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