Vorschau



Vernissage: Samstag, 24. September 2016, 19 Uhr

Entenhausen >>>> Oberhausen

Donald, Micky and friends

gezeichnet in der Disney Factory von

Carl Barks, Floyd Gottfredson und Al Taliaferro

sowie Jan Gulbransson, Don Rosa und Ulrich Schröder

25. September 2016 bis 15. Januar 2017

 

Donald Duck, Micky Maus und ihre – wie Onkel Dagobert – oft sehr eigenständigen Freunde und Verwandten verbinden wir mit dem großen Walt Disney und seiner riesigen Factory. Doch wer waren die Zeichner hinter dem Disney Imperium, die die Figuren und ihre Welten erfanden und den Kosmos Entenhausen entwickelten?

Die Oberhausener Ausstellung stellt die drei Altmeister vor: The Mouse Man Floyd Gottfredson, der das Mausiversum zu uns auf die Erde holte; Al Taliaferro den immer noch weithin unbekannten Zeichner der täglichen Zeitungsstrips mit Donald und Geburtshelfer der Neffen Tick, Trick und Track und vielen weiteren Familienmitgliedern. Sowie den hochverehrten Begründer von Entenhauen und Vater zahlreicher Figuren wie Onkel Dagobert, Daniel Düsentrieb oder den Panzerknackern, Carl Barks.

 

Doch gehen die Geschichten nach dem Tod dieser drei großartigen Zeichner weiter und auch das thematisiert die Oberhausener Präsentation. Der aus Deutschland stammende Ulrich Schröder zeichnet heute Geschichten rund um die berühmteste Maus der Welt. Der Deutsche Jan Gulbransson und der Amerikaner Don Rosa lassen Donald weiterhin seine wutausbruchbegleiteten Abenteuer erleben und mit Onkel Dagobert im Geld baden. In originalen Zeichnungen und Drucken, von denen zahlreiche Blätter das erste Mal öffentlich zu sehen sind, können die Besucherinnen und Besucher nun eintauchen in den Kosmos von Entenhausen in Oberhausen!

 

Die Ausstellung ist eine der umfangreichsten bisher gezeigten Präsentationen zu Donald, Micky und ihren Zeichnern. In Zusammenarbeit mit der Sammlung Ina Brockmann und Peter Reichelt, Mannheim. Mit der Schau setzt die LUDWIGGALERIE im Bereich der populären Galerie die Präsentation großer Zeichner aus Comic, Karikatur und Illustration fort. Die Ausstellung wird gefördert von der Peter und Irene Ludwig Stiftung und WDR3.

Vernissage: Samstag, 21. Januar 2017, 19 Uhr

Let’s buy it!

Kunst und Einkauf

Von Albrecht Dürer über Andy Warhol bis Gerhard Richter
22. Januar bis 14. Mai 2017

 

Kunst und Kaufen, zwei Dinge, die nah zusammenhängen und doch weit auseinander zu liegen scheinen. An der Wende vom Mittelalter zur Neuzeit tritt Albrecht Dürer als einer der ersten Kunst-Unternehmer auf. Die Moden des Kunstmarktes zeigen sich über die Jahrhunderte in Übermalungen oder Umdeutungen von Themen. Die Frage nach Original, Kopie und Fälschung stellt sich immer wieder.
Große Spekulationsblasen wie die Tulpomania des 17. Jahrhunderts in den Niederlanden verbinden Kunst- und Geldmarkt.
Das 20. Jahrhundert stellt dann alle Traditionen auf den Kopf. Marcel Duchamp erklärt Industrieware zur Kunst, Andy Warhol und die Vertreter der Pop Art nehmen Supermarktprodukte in ihre Bilder auf. Und auch das Verhalten von Menschen beim Einkauf wird nicht nur in Rudolf Holtappels Fotoserie Menschen im Warenhaus beobachtet. Wenn Gerhard Richter auf seinem Gemälde Mutter und Tochter Brigitte Bardot mit ihrer Mutter beim Shoppen zu zeigen scheint, verbindet sich hier das Thema des Einkaufens mit dem teuersten Maler des aktuellen Kunstmarktes.
Diese breit angelegte Ausstellung, die Arbeiten vom 16. Jahrhundert bis heute vereint, beleuchtet nun erstmals in dieser Form das weite Feld, das Kunst und
Einkauf verbindet.
Ein umfangreicher Katalog wird die Präsentation begleiten: Let’s buy it!

Vernissage: Samstag, 20. Mai 2017, 19 Uhr

Finding the Unexpected
Sam Shaw
60 Jahre Fotografie

21. Mai bis 17. September 2017


Mit dem New Yorker Fotografen Sam Shaw (1912-1999) stellt die LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen erneut einen der großen Bildfinder des 20. Jahrhunderts vor. Seine oft spontanen Motive haben Weltruhm erlangt und schrieben Fotografiegeschichte. Die Aufnahme von Marilyn Monroe aus „Das verflixte siebte Jahr“ mit dem
hochfliegenden Plisseerock ist das vielleicht am häufigsten reproduzierte Bild des 20. Jahrhunderts.
Sam Shaw begann seine Karriere als Fotojournalist, er lieferte zahlreiche Titelbilder für Magazine wie Life oder Look. Seine Porträts der Stars in Hollywood, der Künstler und Intellektuellen seiner Zeit bestimmen bis heute unser Bildgedächtnis.
Der Film war das große Vorbild für seine Aufnahmen. So finden sich vielfach ungewöhnliche Blickwinkel, die an Kameraeinstellungen für Filmsequenzen erinnern.
In Zusammenarbeit mit den Shaw Family Archives New York ist in Oberhausen eine umfängliche Retrospektive mit etwa 230 Schwarzweißfotografien zu sehen.
Neben den Klassikern sind Themenschwerpunkte aus seinem 60-jährigen Schaffen herausgearbeitet zu Bereichen wie Verbrechen, Sport, Porträt oder Film.

Vernissage: Samstag, 23. September 2017, 19 Uhr

Mordillo
The very optimistic pessimist

24. September 2017 bis 8. Januar 2018


Wer kennt sie nicht, die wortlosen Knollennasen, die so viel mit ihrer Mimik, Gestik und Interaktion mit ihrem Umfeld zu erzählen wissen.
Guillermo Mordillo, 1932 in Buenos Aires geborener Zeichner, setzt diesen Kosmos seit den 1950er Jahren ins Bild. Dabei sind die Themen weit gefächert und reichen von Menschen und ihren kleinen Besonderheiten über die Liebe, Tiere oder Fußball bis zu politischen Motiven. Nicht vordergründig und doch schnell erfassbar laden seine meist kleinen und gedrungenen Figuren zum Schmunzeln ein und lassen ebenso oft einen tieferen inhaltlichen Sinn erkennen.
Über 100 seiner wohlgehüteten und selten gezeigten Originale sind in der Ausstellung vereint und geben Einblick in das Werk eines der großen, international tätigen Zeichners unserer Zeit. Ergänzt durch hochwertige Druckgrafik und eine umfassende Darstellung der Biografie Mordillos, der sich selber als „very
optimistic pessimist“ bezeichnet, ist erstmals seit 25 Jahren wieder in einem deutschen Museum eine umfangreiche Präsentation seiner Arbeiten zu sehen.

Kleines Schloss




Vernissage: Sonntag, 4. September 2016, 15 Uhr

Wir schaffen das !

Politische Karikaturen von Waldemar Mandzel, Thomas Plaßmann und Heiko Sakurai

4. September 2016 bis 8. Januar 2017

 

Willkommenskultur oder Festung Europa – kaum ein anderes Thema dominiert das tagespolitische Geschehen zurzeit stärker als die Flüchtlingskrise. Die im Ruhrgebiet gebürtigen Karikaturisten Waldemar Mandzel, Thomas Plaßmann und Heiko Sakurai gehören zu den  herausragenden Vertretern der aktuellen politischen Karikatur in Deutschland. Sie kommentieren zeichnerisch die widersprüchliche europäische Flüchtlingspolitik in der aktuellen Berichterstattung der Printmedien. Meisterhaft verstehen sie es, zu verkürzen, zu verdichten und zuzuspitzen und damit das Wesentliche auf einen Blick erfassbar zu machen.  Mit spitzer Feder ziehen sie den Betrachter in ihren Bann und öffnen ihm die Augen, indem sie kritisch analysierend und entlarvend Partei ergreifen. Das Schaffen aller drei fußt – bei einem je ganz individuellen Stil – auf der Tradition der europäischen politischen Karikatur und schreibt sie fort, was sich in sehr unterschiedlicher Ausprägung in ihren Werken niederschlägt.

In ihrer Arbeit verbindet sie nicht nur, dass ihre Karikaturen regelmäßig in den großen Ruhrgebietstageszeitungen wie der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung oder der Neuen Ruhr Zeitung erscheinen, sondern vor allem auch die Fähigkeit, eine politische Meldung mit nüchternem Strich in eine politische Stellungnahme umzuwandeln.

Erstmals werden ihre Arbeiten, mit denen sie sich in schar­fem, aber auch liebevoll witzigem Ton zu diesem hochaktuellen Thema äußern, in einer Museumsausstellung präsentiert.

Vernissage: Sonntag, 15. Januar 2017, 15 Uhr

Glück und Wunsch: 50 Jahre Malschule

15. Januar 2017 bis 5. März 2017

 

 

Vernissage: Sonntag, 12. März 2017, 15 Uhr

SHOP! Wie es uns gefällt.

Der Arbeitskreis Oberhausener Künstler stellt aus.

12. März bis 18. Juni 2017

 

 

 

 

 

Vernissage: Samstag, 24. Juni 2017, 17 Uhr

Der Kunstverein zu Gast in der LUDWIGGALERIE

Andrea Küster

25. Juni bis 24. September 2017

Kontakt

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