A bronze statue of a person wearing a wide-brimmed hat and sunglasses rests one arm on a surface. A paper with a peace symbol and text is placed on the statues arm. There is a red and white building in the background.
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Paniker for Peace: Mit Udo ein Zeichen setzen

12. November 2025

Frieden zieht sich wie ein roter Faden durch Udos Leben und Werk – als Haltung, Botschaft und Antrieb.

Seit Jahrzehnten steht der Panikpräsident für Toleranz, Solidarität und Verständigung. Ob mit Pinsel oder Mikrofon: Udo ist Pazifist aus Überzeugung. Seine Kunst ist voller Botschaften gegen Gewalt, Diskriminierung und Ausgrenzung – und für Menschlichkeit. In Oberhausen setzt er nun ein weiteres Zeichen: mit seinem „Paniker for Peace“-Symbol, das vom Balkon des Schlosses leuchtet und in viele Oberhausener Fenster wandern soll.


 

Am Schlossbalkon wird Haltung gezeigt

Schon in den vergangenen Jahren waren am Balkon des Schlosses Oberhausen Symbole für den Frieden zu sehen – etwa die Friedensbanane von Thomas Baumgärtel oder Walter Moers’ Friedenszeichen. Auch während der aktuellen Ausstellung positionieren sich Udo Lindenberg und die LUDWIGGALERIE klar gegen Gewalt und Krieg. Der Balkon zeigt ein schwarzes Peace-Zeichen auf grün-blauem Untergrund – inspiriert von Udos Komet-Motiv und gemeinsam mit ihm entworfen. Eine Botschaft, die man nicht übersehen kann: „Gitarren statt Knarren!“

 

A red building with a large teal banner featuring a cartoon figure in the center, text, and dates; a green peace sign hangs above the entrance. In the foreground is a bold red abstract outdoor sculpture. Trees and grass are in the background.

Peace-Zeichen am Schlossbalkon © LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen

 

Ein Panikrocker für Gerechtigkeit

 Doch Udos Friedensappell hat tiefe Wurzeln. Schon in den 1980ern machte er sich mit Liedern wie Wozu sind Kriege da stark für den Frieden – gemeinsam mit UNICEF kämpft er seit 2001 für die Rechte von Kindern in Krisengebieten. Ebenso prägend war sein Engagement für die deutsch-deutsche Verständigung: Als einer der ersten westdeutschen Musiker trat er in der DDR auf, baute Brücken zwischen Ost und West und machte Mut, wo andere schwiegen.

 

A person in dark sunglasses, a wide-brimmed hat, and a leather jacket stands in front of a framed artwork depicting four abstract, uniformed figures holding batons.

Udo Lindenberg vor Gegen rechte Gewalt I © Tine Acke, Ludwiggalerie 2025

Udos Haltung zieht sich durch sein gesamtes Werk – musikalisch wie bildnerisch. Seine Songs und Malereien sind Manifest und Mahnung zugleich: Gegen Rechte Gewalt, Gitarren statt Knarren oder seine Serie zu den Zehn Geboten zeigen, dass Humor, Farbe und Haltung keine Gegensätze sind. Udo malt eine Welt, in der alle Menschen zur gleichen Familie gehören, wie er selbst sagt: „Alle haben das gleiche Blut.“ Seine Bunte Republik Deutschland feiert Vielfalt, Zusammenhalt und Frieden – in kräftigen Farben und klaren Worten.

Seit 2006 trägt er diese Botschaft auch über seine Stiftung weiter. Die Udo-Lindenberg-Stiftung fördert junge Künstler*innen, unterstützt humanitäre Projekte in Afrika und setzt sich für Demokratie und Zivilcourage ein. Als Greenpeace-Botschafter kämpft Udo zudem für den Klimaschutz.

 

A close-up of a window with a sign displaying a logo and text, set against a red building with white trim. Additional red buildings and a cobblestone path appear in the background under a blue sky.

Paniker for Peace-Fensterbild am Museumsshop © LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen

 

Und jetzt du: Peace in Oberhausener Fenstern

Die Strahlkraft dieses Symbols soll nun weit über die Schlossmauern hinaus leuchten. Unter dem Motto Paniker for Peace lädt die LUDWIGGALERIE alle ein, Udos Statement in die eigenen vier Wände zu holen. Auf der Website stehen ein Fensterbild und eine Tischlaterne mit dem ikonischen Peace-Zeichen zum Download bereit – einfach ausdrucken, ausschneiden, ins Fenster hängen oder aufstellen – fertig ist das kleine Friedenslicht!

Die Idee dazu entstand im Ruhrgebiet: Als 2018 mit der Schließung der letzten Zeche Prosper-Haniel in Bottrop die Steinkohle-Ära endete, rief der WDR mit #lichtbeidernacht dazu auf, mit Lichtern in den Fenstern den Bergleuten zu danken. Diese Geste inspirierte Caroline Tillmann-Schumacher von der LUDWIGGALERIE, ein ähnliches Mitmachprojekt im Udoversum zu starten.

Die Tage werden kürzer, die Abende dunkler – die perfekte Zeit, ein Zeichen zu setzen. Laternen und Fensterbilder bringen Licht in die Stadt und Wärme ins Herz. Sie erinnern daran, dass Frieden keine Selbstverständlichkeit ist – aber etwas, das jede*r sichtbar machen kann.

 

A hand holds a brochure featuring a large peace symbol, a small cartoon figure below it, and Udo Lindenberg written at the top. Background shows part of a building and a blurred red sculpture.

Paniker for Peace-Laterne vor dem Großen Schloss © LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen

Seid dabei und ladet euch die Vorlagen hier herunter:

www.ludwiggalerie.de/ausstellung/udo-lindenberg

Lena Elster


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