Großes Schloss (Aktuell)



BRITISH POP ART

Meisterwerke massenhaft aus der Sammlung Heinz Beck. Special Guest: Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band

27.01.2019 bis 12.05.2019

 

England gilt als Wiege der Pop Art und hat zahlreiche ungewöhnliche Positionen zu dem Phänomen der damals wahrlich umwälzenden neuen Kunstrichtung hervorgebracht. Neben Motiven aus dem Alltag ist es vor allem die Idee der Kunst für Alle. Meisterwerke massenhaft entstehen durch das Medium der Druckgrafik, durch Auflagenkunst und Multiples. Dabei gibt es Lieblingsthemen wie Fernsehen, Werbung oder Auto. Ein ganzes Lebensgefühl spiegelt sich wider und die Musik spielt eine entscheidende Rolle. Dem wird in dieser Ausstellung ganz besonders Rechnung getragen, indem Plattencovergestaltungen, wie der von Peter Blake und Jann Haworth zum Beatles-Album Sgt. Pepper ein eigener Bereich gewidmet ist.

 

Der Düsseldorfer Rechtsanwalt Heinz Beck, dessen Sammlung im Ludwigshafener Wilhelm-Hack-Museum bewahrt wird, hat ein herausragendes Konvolut an Werken dieser Zeit zusammengetragen. Erstmals zeigt die LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen eine Auswahl der britischen Pop Art aus dieser singulären Sammlung mit ihren besonderen und eigenwilligen Spielarten.

 

Ivor Abrahams I Peter Blake I Derek Boshier I Anthony Canham I Patrick Caulfield I Harold Cohen I Ian Colverson I Antony Donaldson I Michael English I Richard Hamilton I Jann Haworth I Dick Higgins I David Hockney I David Inshaw I Bill Jacklin I Allen Jones I David King I R. B. Kitaj I Gerald Laing I Les Levine I David A.J. Miller I Malcolm Morley I Robin Page I Eduardo Paolozzi I Peter Phillips I Tom Phillips I Patrick Procktor I John Salt I Colin Self I Richard Smith I Joe Tilson

 

Die Ausstellung wird gefördert von der Stadtsparkasse Oberhausen und dem Freundeskreis der LUDWIGGALERIE. Kulturpartner ist WDR 3.

ANNA LEHRT MARIA DAS LESEN - ZUM ANNEBKULT UM 1500

Die Unterweisung Mariens aus der Sammlung Peter und Irene Ludwig in Kooperation mit dem Suermondt-Ludwig-Museum Aachen

10.02.2019 bis 12.05.2019

 

Ausgangspunkt für die ikonografische Ausstellung Anna lehrt Maria das Lesen – Zum Annenkult um 1500 ist eine hochqualitätvolle und einzigartige französische Steinskulptur aus der Mitte des 15. Jahrhunderts, die zur Sammlung Peter und Irene Ludwig gehört. Diese Skulptur wurde ab 1994 als Dauerleihgabe im Suermondt-Ludwig-Museum ausgestellt und ging 2011 durch das Vermächtnis von Irene Ludwig in den Besitz der Stadt Aachen über. Sie zeigt, wie die thronende Anna die kleine, neben ihr stehende Maria im Lesen unterweist, eine Bildthematik, die sich im Kontext der Annenverehrung entwickelte. Das Sujet kam in Manuskripten schon im 13. und frühen 14. Jahrhundert auf und fand im späten Mittelalter und der frühen Neuzeit mit der Zunahme der Annenverehrung immer größere Beachtung. Erst im Barock jedoch gewann das Thema allgemeine Popularität, die sich bis in das 19. Jahrhundert hielt. In der Zeit um 1500, in der der Annenkult seinen Höhepunkt erlebte, war die Unterweisung Mariens im Vergleich zu der weitaus beliebteren und häufiger vorkommenden Darstellung der Annaselbdritt noch ein seltenes Bildthema.

 

In der Ausstellung steht die bislang eher als vereinzelt geltende Skulptur aus der Sammlung Ludwig im Zentrum. Um diese Figur werden andere Unterweisungen Mariens gruppiert, das spätere Leben der erwachsenen Maria beleuchtet sowie weitere bedeutende Bildmotive aus der Annenverehrung gezeigt.


Kleines Schloss (Aktuell)



STOFFWECHSEL

Die Ruhrchemie in der Fotografie

16.09.2018 bis 24.02.2019

 

Die LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen und das LVR-Industriemuseum zeigen gemeinsam den ungewöhnlichen fotografischen Schatz aus dem Bestand der Ruhrchemie AG und ihrer Nachfolgeunternehmen. Seit der Gründung des Chemieunternehmens in Oberhausen-Holten 1928 haben zahlreiche und zum Teil namhafte Fotografen das Werk, die dort arbeitenden Menschen und die entstehenden Produkte abgelichtet. Dieser Sammlungsbestand aus dokumentarischen und künstlerischen Fotografien wurde von Betriebsräten und Werksleitungen der Ruhrchemie AG und ihrer Nachfolgeunternehmen in die Sammlung des LVR-Industriemuseums eingebracht.

 

Aufnahmen bedeutender Fotografen wie Albert Renger-Patzsch, Rober Häusser, Karl Hugo Schmölz, Carl August Stachelscheid oder Ludwig Windstosser, als auch Bilder weniger bekannter Fotografen machen die Unternehmensgeschichte des Oberhausener Chemiewerks und dessen Produktionsstätten sichtbar.

 

Renger-Patzsch‘ Werksaufnahmen, die der Öffentlichkeit erstmals im Rahmen dieser Ausstellung zugänglich sind, bereichern in ihrer fotokünstlerischen und fotogeschichtlichen Bedeutung das Gesamtkonzept der Schau. Ihnen ist ein eigener Raum gewidmet. Robert Häusser rückt in seinen Fotografien hingegen den an den Maschinen arbeitenden Menschen in den Mittelpunkt und steht so im anregenden Kontrast zu den menschenleeren Aufnahmen von Renger-Patzsch. Häussers Aufnahmen sind im Kabinett der LUDWIGGALERIE zu sehen. Dort entsteht eine Art Dunkelkammer, in der die als farbige Dias überlieferten Fotografien in Form einer Projektion erlebbar sind.

 

Ziel der Ausstellung ist es, die ganze Bandbreite an Motiven wie Werksarchitektur und Industrielandschaft sowie Mitarbeiter des Werks bei der Arbeit oder bei sozialen Aktivitäten zu zeigen. Spiegeln sie doch die Wandlungen eines Ortes als auch der Fotografie in 90 Jahren wider.

 

Die Ausstellung wird gefördert von CLARIANT, OXEA, RAG Stiftung und wird unterstützt von der Celanese Services Germany GmbH und der Johnson Matthey Catalysts (Germany) GmbH.

Kontakt

LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen

Konrad-Adenauer-Allee 46

46049 Oberhausen

Tel 0208 4124928

Fax 0208 4124913


ludwiggalerie@oberhausen.de